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Erdbestattung - Beerdigung beauftragen

Die Erdbestattung ist die häufigste Bestattungsart in Deutschland. Der Verstorbene wird in einem Sarg in einem Reihen- oder Wahlgrab oder einer Gemeinschaftsgrabanlage auf dem Friedhof beigesetzt.

Die Lage und Größe des Grabes, die Ruhezeit, Gebühren und weitere Details (z.B. Grabpflege) werden von der örtlichen  Friedhofsverwaltung per Satzung festgelegt - siehe Rechtsgrundlage.

Für Ort, Art und Durchführung der Bestattung ist der Wille des Verstorbenen maßgebend, soweit gesetzliche Bestimmungen oder zwingende öffentliche Belange nicht entgegenstehen. Ist der Wille des Verstorbenen nicht zu ermitteln, entscheidet der für die Bestattung verantwortliche Angehörige. Für Verstorbene ohne Hinterbliebene wird eine ortsübliche Bestattung durch die Gemeinde veranlasst.

Alternativ dazu ist auch eine Feuerbestattung möglich - siehe verwandte Dienstleistungen.

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Mitarbeiter
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Voraussetzungen
  • Der nicht vertrauliche Teil der Todesbescheinigung liegt vor,
  • der Standesbeamte oder die Standesbeamtin des Sterbeortes hat auf der Todesbescheinigung vermerkt, dass der Sterbefall im Sterbebuch eingetragen ist (Unbedenklichkeitsvermerk) und
  • die Todesart ist nicht oder nicht mehr ungeklärt beziehungsweise die Freigabe der verstorbenen Person erfolgte durch die Staatsanwaltschaft oder das Amtsgericht
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Verfahrensablauf

Bei der Friedhofsverwaltung muss ein entsprechendes Grabnutzungsrecht beantragt werden.

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Erforderliche Unterlagen

Todesbescheinigung

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Frist/Dauer

Die Erdbestattung darf frühestens 48 Stunden nach Eintritt des Todes und muss innerhalb von vier Tagen durchgeführt werden. Diese Frist kann auf Antrag durch das Landratsamt verlängert werden, wenn keine gesundheitlichen oder hygienischen Bedenken entgegenstehen.

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Kosten/Leistung
Die Gebühren werden nach der aktuellen Friedhofssatzung - siehe Satzung - erhoben.
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Rechtsgrundlage
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Zugehörigkeit zu
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verwandte Dienstleistungen