Neues vom Gesundheitsstandort

​​​​​​​Wachhaus am Waldparkring erhielt ein neues Dach

Großzügiges Engagement eines örtlichen Betriebes ermöglicht weitere Nutzung

Über die Jahre wurde das 1938 erbaute Haus besonders durch Projekte der Franz-Josef-Mone-Schule im kleinen Rahmen renoviert und saniert, doch nach zirka 80 Jahre wurde das Dach marode.

Dank der Initiative und des Engagements von Sascha Sigloch, Firma Sigloch Holzbau, wurde das Dach samt Latten und Ziegeln im Januar 2021 runderneuert. Der rührige Handwerksmeister hat die großzügige Aktion in Absprache mit der Gemeindeverwaltung und nach Information an den Gemeinderat auf eigene Kosten durchgeführt.

Impulsgeber war Gerhard Bender, der schon als Rektor der Mone-Schule viele Projekte mit seinen Schülern in und um das inzwischen als WIGWAM bekannte Haus durchgeführt hatte. „Ich habe als Bub die bewegte Geschichte des Hauses und der Rennstrecke miterlebt“, so Bender, der auf die Auto- und Radrennen auf der als Waldparkring bekannten Strecke hinweist.

Übergabe des sanierten Daches des Waldhauses WIGwam

Bei einer kleinen Zusammenkunft bedankte sich Bürgermeister Klaus Detlev Huge (Mitte) im Namen der Gemeinde Bad Schönborn bei Sascha Sigloch (rechts) und Gerhard Bender (links) für das hohe Maß an Engagement und Interesse am Erhalt des Hauses. (Foto: Gemeinde Bad Schönborn)

„In meiner Zeit als Bürgermeister durfte ich nur ganz selten eine so großzügige Spende durch einen einzelnen Betrieb erlebe“, betont Huge. bei der Übergabe des fertiggestellten Projektes. Das Wigwam als außerschulischer Lernort steht durch dieses Engagement weiterhin als Startplatz für die Erkundung der Naturschätze im Wald auch in Zukunft zur Verfügung.

Zimmermann Sascha Sigloch berichtete über den maroden Zustand des Daches und über die ausgeführten Arbeiten. So wurde die Herstellung des Unterdaches inklusiv Unterdeckbahn, Konterlattung und Traglattung erreicht, das Dach frisch gedeckt, die Regenrinnen erneuert, zwei Dachfenster und ein Notausstieg eingebaut - um eine spätere Nutzung des Obergeschosses zu ermöglichen - und der Kamin frisch ummantelt.

„Ich bin froh, dass ich meiner Gemeinde etwas zurückgeben kann“, erklärte Sascha Sigloch, der mit seinen Mitarbeitern zirka zehn Tage an dem Projekt – bei Wind und Wetter im Januar - arbeitete. Er hofft, dass der weitere Ausbau des Dachgeschosses vielleicht durch Jugend- oder Schülergruppen in Eigenarbeit geschehen kann, um das Haus noch nutzbarer zu machen.

Dachsanierung am WIGwam

Trotz nicht optimaler Wetterbedingungen erneuerte Sascha Sigloch mit seinem Team von Sigloch Holzbau das marode Dach des Wachhauses "WIGwam" am Waldparkring und übernahm auch die kompletten Kosten hierfür. (Foto: Gerhard Bender)