Gemeindenachricht

Betrieb der Kindertageseinrichtungen und Betreuungsangebote


Notbetreuung


Leider haben die unternommenen Maßnahmen im Rahmen des allgemeinen Lockdowns bisher offenbar nicht dazu geführt, dass die Anzahl der Neuinfektionen deutlich zurückgeht. Der Ministerpräsident hat deshalb am 14.01.2021 entschieden, dass die gegenwärtig geltenden Schließungen der Kindertageseinrichtungen und der Einrichtungen der Kindertagespflege bis Ende des Monats fortbestehen. Die Entscheidung darüber, ob und wie eine Öffnung ab Februar erfolgen wird, bleibt derzeit offen.
 
Die große Sorge der Eltern, der Kinder und der Einrichtungen sind sehr gut
nachvollziehen, die sich eine Öffnung gewünscht hätten. Der Blick auf die Bedürfnisse der Kinder der Kitas und der Kindertagespflege, sowie auch in den Schulen unterstreicht dies.
 
Die bisherigen Bedingungen der Schließungen werden nun fortgeschrieben, d.h. es wird weiterhin eine Notbetreuung in den Kindergärten und Kinderkrippen sowie in den Schulen (Klassenstufen 1-7) unter den bereits kommunizierten Bedingungen angeboten.


Voraussetzung:

Die Notbetreuung kann in Anspruch genommen werden, wenn beide Erziehungsberechtigte (bei Alleinerziehenden dieser) durch ihre berufliche Tätigkeit oder des Studiums/ Schulbesuches tatsächlich an der Betreuung gehindert sind und keine andere Betreuungsperson zur Verfügung steht. Es kommt nicht darauf an, ob die berufliche Tätigkeit in Präsenz außerhalb der Wohnung oder im Homeoffice verrichtet wird oder ob die beruflichen Tätigkeit in der kritischen Infrastruktur erfolgt.
 
Die Regelung gilt für Präsenz- wie für Home-Office-Arbeitsplätze gleichermaßen. Auch Kinder, für deren Kindeswohl eine Betreuung notwendig ist, haben einen Anspruch auf Notbetreuung.

Bitte beachten:
Notbetreuung bedeutet, dass ein zwingendes Erfordernis vorliegt (z.B. im Rahmen des zeitlichen Aufwands der beruflichen Tätigkeit/ des Studiums) und eine Betreuung des/ der Kinder/s auf keine andere Weise sichergestellt werden kann.
 
Die Notbetreuung findet an den regulären Öffnungstagen und zu den üblichen Betreuungszeiten statt. Sie erfolgt an den Schulen durch die jeweiligen Lehrkräfte beziehungsweise Betreuungskräfte. In den Kindertageseinrichtungen übernehmen dies die dort tätigen Erzieherinnen und Erzieher.
Während des Schulvormittags ist die Notbetreuung über die Schule zu organisieren, daher werden Eltern schulpflichtiger Kinder der Klassenstufen 1 – 7. durch die Schulleitungen entsprechend informiert.

Bei den Kindertageseinrichtungen, der Kindertagespflege und der Kommunalen Ganztagesbetreuung für Schulkinder erfolgt die Organisation der Notbetreuung durch den jeweiligen Träger der Einrichtung. 

Sofern die genannten Voraussetzungen vorliegen und eine anderweitige Betreuung nicht möglich ist, kann die Betreuung beantragt werden (bitte eine Arbeitgeber-/ Schul-/ Studienbescheinigung vorlegen!). Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie, für die Beantragung diese Formulare zu verwenden:
 
Notbetreuung
Arbeitgeberbescheinigung
 
Bitte beachten Sie, dass ohne Vorliegen der Unterlagen eine Betreuung des/der Kindes/er nicht möglich ist!
 
Die Inanspruchnahme einer Notbetreuung außerhalb der schulischen Betreuung ist kostenpflichtig.
 
Die Anfrage einschließlich der Unterlagen ist an den jeweiligen Träger der Einrichtung zu richten. Bei Fragen erreichen Sie uns unter: 07253/870 -202 oder -212.
 
Die Pandemie hat den Alltag der Familien vollständig verändert und stellt alle beruflich und privat vor täglich neue Herausforderungen. Für die Kinder in den Schulen und Kindertageseinrichtungen in Bad Schönborn tragen die Träger der Angebote und Einrichtungen eine große Verantwortung, denn es geht um die Gesundheit der anvertrauten Kinder.
Nur die weitest mögliche Einschränkung persönlicher Kontakte wird auf Dauer die Verbreitung des Virus eindämmen.
 
Daher gilt der dringende Appell an die Erziehungsberechtigten, die Notbetreuung nur dann und auch nur in dem Umfang in Anspruch zu nehmen, wie dies zwingend erforderlich ist.

Beitragseinzug

Aktuell wurden in allen Einrichtungen in Bad Schönborn (unabhängig von der Notbetreuung) die Elternbeiträge für den Monat Januar eingezogen. Lediglich bei den Verpflegungsgeldern erfolgte der Einzug nicht bzw. erfolgt in den nächsten Tagen eine Erstattung.
Die kommunalen Landesverbände stehen in der Frage der Beitragserhebung in engem Kontakt mit dem Finanzministerium. Eine Zusage des Landes, analog zum Frühjahr Elternbeiträge zu erstatten, liegt zum jetzigen Zeitpunkt somit noch nicht vor. Wir bitten daher um Verständnis, dass alle Einrichtungsträger die Entscheidung auf Landesebene abwarten müssen und daher das bisherigen Veranlagungsverfahren beibehalten.

Hauptamt/Bildung und
Soziales