Gemeindenachricht

3 Fragen zu den neuen Ortsschildern „Sole-Heilbad Bad Schönborn“


Einweihung der neuen Ortsschilder Bad Schönborn

Bad Schönborn ist schon länger Kurort, warum wird das erst jetzt sichtbar gemacht?

Heinzmann: Bad Schönborn hat sich mit einigen weiteren Mitgliedern im Heilbäderverband bereits vor mehr als zwei Jahren dafür eingesetzt, dass wir Kurorte auf unsere speziellen natürlichen Heilmittel hinweisen dürfen. In Bad Schönborn stehen Salz und Sole im Mittelpunkt und der Ort trägt damit den Zusatz „Sole-Heilbad“. Das war vorher nicht möglich. Das Genehmigungsverfahren beim dafür zuständigen Innenministerium ist nun abgeschlossen und die Landesregierung hat die Zusatzbezeichnungen zum 1. Februar an 38 Kurorte verliehen. Im Übrigen gibt es das Prädikat „Sole-Heilbad“ nur vier Mal in ganz Baden-Württemberg.

Mit welchem Ziel wurde diese Initiative geführt?

Heinzmann: Wir wollen die Ortsschilder quasi als Plattform nutzen, um uns als Kurort eindeutig zu positionieren, das heißt auch von anderen zu unterscheiden und deutlich zu machen, wofür wir stehen. Für Bad Schönborn ist das die „Salz und Sole“- Thematik, die sowohl nach außen für alle, die an den Ortsschildern vorbeikommen als auch nach innen für die Bürger bewusst gemacht wird.

Sind damit auch konkrete Maßnahmen verbunden?

Heinzmann: Ja, denn es entscheidend, dass die Positionierung „Salz und Sole“ nicht am Ortsschild aufhört, sondern überall in der Gemeinde weitergeführt und sichtbar gemacht wird. Beispiele sind der neue Platz der Sankt Lambertus-Quelle, die das Thermarium speist, der Sole Aktiv Park, der Sole-Erlebnisweg, der bald entsteht, und verschiedene Sole-Produkte des Thermariums, darunter eine Kosmetik- und Hautpflegeserie.


Dieses Interview entstand in Zusammenarbeit mit der BNN.