Gemeindenachricht

Bundesleitlinien erweitert:
Kontakt-Reduzierung ist entscheidend


Bundeskanzlerin Merkel und Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder zum Coronavirus


Bund und Länder verständigen sich auf Erweiterung der Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte:

 
Bürgerinnen und Bürger müssen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstands auf ein absolutes Minimum reduzieren.
 
In der Öffentlichkeit ist ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m zu anderen einzuhalten.
 
Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands möglich.
 
Erlaubt sind
  • Der Weg zur Arbeit und zur Notbetreuung
  • Einkäufe und Arztbesuche
  • Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen
  • Hilfe für andere
  • individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft
  • andere notwendige Tätigkeiten
 
Feiernde Menschengruppen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind nicht akzeptabel. Ordnungsbehörden und der Polizei überwachen Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen. Zuwiderhandlungen werden sanktioniert.
 
Gastronomiebetriebe werden geschlossen. 
Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause ist erlaubt.
 
Körperpflege-Dienstleistungsbetriebe (Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe) werden geschlossen.
Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.
 
In allen Betrieben müssen die Hygienevorschriften eingehalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umgesetzt werden.
 
Diese Maßnahmen gelten mindestens zwei Wochen.

Weitergehende Regelungen in den Ländern oder Landkreisen bleiben möglich.

Diese sehr einschneidende Maßnahmen sind notwendig und verhältnismäßig.

"Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder danken insbesondere den Beschäftigten im Gesundheitssystem, im öffentlichen Dienst und in den Branchen, die das tägliche Leben aufrecht erhalten sowie allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verantwortungsbewusstsein und ihre Bereitschaft, sich an diese Regeln zu halten, um die Verbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen." (Pressemeldung BPA 22.03.2020)


Pressemeldung 22.03.2020 Presse- und Informationsdienst der Bundesregierung (BPA)
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Redakteur / Urheber
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA)