Gemeindenachricht

"Treffpunkte schaffen"


Quartiers-Lotsin Sonja Franzke-Dammert erklärt, was es mit der Sammelaktion "Haben Sie einen Stuhl zu viel?" in Bad Schönborn auf sich hat. 



Warum sammelt die Gemeinde gerade Stühle?
Franzke-Dammert: Bad Schönborn möchte mehr Sitzgelegenheiten zum Verweilen, zum Ausruhen, zur Begegnung und zum Gespräch anbieten. Es gilt, im öffentlichen Raum einfache Treffpunkte zu schaffen, wo man sich ausruht, liest, nachdenkt und mit anderen plaudert.

Wie kam das Projekt zustande?
Franzke-Dammert: Eines der Ergebnisse der wissenschaftlichen Umfrage im Rahmen des Quartier 2020 im Jahr 2018 unter den Mitbürgern 60plus war, dass über 30% mehr Kontakt zu den Menschen im Ort wünschen. Aber auch die Nachfrage nach mehr Plätzen zum Verschnaufen auf den alltäglichen Wegen durch Ort gab es immer wieder. So entstand diese Idee zu diesem Projekt „Inseln der Kommunikation im Ort“.

Was passiert mit den Stühlen?
Franzke-Dammert: Die Stühle werden von freiwilligen Helfern aller Generationen gemeinsam bunt gestaltet und anschließend in Gruppen in der gesamten Gemeinde verteilt. Sie sollen mit Sprüchen, Gedanken und Zitaten die Menschen einladen, sich wieder miteinander zu unterhalten oder eine kleine Pause einzulegen.

Service
Gut erhaltene Stühle aus Vollholz oder Metall können am 21. Januar, 1., 4. Und 18. Februar im Familienzentrum Langenbrücken, Huttenstraße 13, Eingang Gemeindebücherei und am 28. Januar und 11. Februar im Familienzentrum Mingolsheim, Fridrichstraße 67, Rathauspassage zwischen 14 und 16 Uhr abgegeben werden.

Mit freundlicher Genehmigung der BNN, Frau Steinmann-Plücker

Sonjas Plakat