Gemeindenachricht

„Sich der Bewertung von außen stellen“


Mit dem Gesamturteil „vorbildlich“ und damit der Bestnote erhielt die Kurbetriebs GmbH Bad Schönborn, konkret die Tourist Information im Haus des Gastes in Mingolsheim, das Zertifikat „Serviceorientiertes Unternehmen“. Voraussetzung dafür war die erfolgreiche Erfüllung von Anforderungen des Qualitätsmanagementsystems „ServiceQualiät Deutschland“. Bürgermeister Klaus Detlev Huge hält es für sehr wichtig, „sich der Bewertung von außen zu stellen“, wie bei diesem Prüfprozess mit bundesweit einheitlichen Standards.

Übergeordnetes Service-Versprechen


Als zertifiziertem Qualitätscoach oblag es der Tourist Informationsmitarbeiterin Annabèlle Mesloh, den Zertifizierungsprozess gemeinsam mit den Kollegen durchzuführen und zu dokumentieren, erklärte der Leiter der Tourist Information, Klaus Heinzmann. Dabei gehe es sowohl um die Wirkung nach außen, also auf den Bad Schönborner Gast, als auch nach innen auf die Mitarbeiter. Über allem steht das Qualitätsversprechen, das sich gliedert in Weiterentwicklung von kundenorientiertem Service, Zeit nehmen für individuelle Gästeanfragen, Wert legen auf nachhaltigen Ressourceneinsatz und Unterstützung regionaler Anbieter. Instrumente wie Serviceketten, Qualitätsbausteine und Beschwerdemanagement waren zu prüfen und daraus Maßnahmenpläne zu entwickeln, führte Annabèlle Mesloh aus.

Zu diesen Maßnahmen gehören zum Beispiel Stammkundeninterviews im Rahmen der Gesundheitskampagne Bad Schönborn, branchenübergreifende Zusammenarbeit mi den Partnern in der Region, vor allem auch den Kliniken in Bad Schönborn, Sammeln von Wünschen und Anregungen der Gäste, Erstellung einer neuen Imagebroschüre „Bad Schönborn auf einen Blick“ oder die Aufstellung sogenannter „Beach-Flags“ vor dem Haus des Gastes, um besser auf die Tourist Information aufmerksam zu machen. Diese Maßnahmenplanung war als Einzelinstrument im Rahmen der Zertifizierung von „ServiceQualität Deutschland“ ebenfalls mit vorbildlich bewertet worden.

Die Zertifizierung ist bis 2020 gültig, in den drei Jahren sollen drei Maßnahmenkataloge abgearbeitet werden und nächstes Jahr erfolgt eine Erfolgskontrolle, so Annabèlle Mesloh.

Mit freundlicher Genehmigung der BNN / Petra Steinmann-Plücker