Gemeindenachricht

Professorales Lob für die Arbeit der Bad Schönborner Ortshistoriker


Herausragende Würdigung für die Bad Schönborner Ortshistoriker: Als eine „zeitgemäße Ortsgeschichte“ hat der Heidelberg Professor Frank Engehausen den zweiten Band der Bad Schönborner Ortschronik bezeichnet. In einer zweiseitigen Besprechung in der „Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins“ spricht Engehausen von einem „geglückten Spagat“, zwischen „unterhaltsamer Geschichtsschreibung und „wissenschaftlicher Fundierung“.  Er führt namentlich die Forschungen von Dr. Herbert Göbel und Dr. Rudolf Schmich über die Ortspolitik und die Kirchengeschichte auf und betont die Arbeiten von Bettina Hahne-Waldscheck über die evangelische Kirche und von Hans-Georg Schmitz über das Zusammenleben von Juden und Christen in den beiden Gemeinden.
Die ZGO ist die zentrale wissenschaftliche Schriftenreihe für Forschungen über die Geschichte in Baden. Sie richtet sich an Historiker und Landeskundler, die sich in dem einmal jährlich erscheinenden Band über neueste Erkenntnisse austauschen.
Engehausen hebt in seiner Besprechung vor allem eine „kluge Gliederung“ hervor, die sich an den Lebensgeschichten der Menschen in Mingolsheim und Langenbrücken orientiere.
 
Die „Bad Schönborner Ortschronik“ ist in allen Buchhandlungen und in den Rathäusern der Gemeinde zum Preis von 25 Euro erhältlich. Der zweite Band, der sich mit der Zeit „vom Großherzogtum Baden bis zur Gemeindefusion 1971“ beschäftigt, hat 336 Seiten und ist reich bebildert.
 
Die sehr gute Besprechung der Bad Schönborner Ortschronik in der ZGO rundet geradezu die Geschichte ab: Denn die Zeitschrift wurde vor über 140 Jahren von dem Historiker und Archivdirektor Franz Josef Mone gegründet. Mone selbst wird in dem Buch porträtiert – schließlich stammt er aus Mingolsheim, sein Vater prägte viele Jahre als Bürgermeister den Ort.