Gemeindenachricht

Kolumne des Bürgermeisters


Liebe Bad Schönbornerinnen,
liebe Bad Schönborner,

nach der kurzen Pfingstruhe ist Bad Schönborn nach zwei Tagen Triathlon wieder mit großer Geschäftigkeit und viel

Trubel in den Frühsommer gestartet. Der erste „Ironman“ verlief ordentlich. Ärgerlich für die betroffenen Sportler und

für unsere engagierten Helfer war, dass es eine Zeit lang nicht genug Pappbecher an den Getränkestationen für die

Läufer gab: Bei dem warmen Wetter kann ich den Ärger der Läufer verstehen, wenn sie endlich einen Stand erreichen

und dann gibt es nichts. Ich sage allen Helfern, die diese Krise miterlebt haben, besonderen Dank für das Improvisationstalent,

mit dem dieser Fehler der Organisatoren überwunden wurde (Danke z.B. an die St.Rochus-Klinik, die noch 600

Becher im Keller gefunden hat). Am Samstag gab es rund um die Pestalozzistraße und Schönbornallee eine Parkchaos,

da werden wir mit dem Veranstalter für das nächste Jahr auch noch eine bessere Lösung suchen.

Ich gratuliere allen Bad Schönbornern, die sich auf der Mittel- und Kurzdistanz, im ganzen oder als Teil einer Staffel

der Herausforderung Ironman gestellt haben. Danke an die Anlieger für die Geduld. Danke Allen, die mit dem Wassersprenger

am Gartenschlauch oder von der Kaffeetafel am Wegesrand aus zu der tollen Atmosphäre an der Strecke

beigetragen haben. Und noch einmal Danke den vielen Helfern, ohne die auch eine Weltfirma wie Ironman eine solche

Großveranstaltung nicht stemmen könnte: Ihr wart wieder Klasse!

Mit Trubel geht es bald weiter, denn das SWR 4 Blechduell wird sicherlich ähnliche Besucherzahlen anlocken.

Eine dagegen sehr beruhigende Meldung konnte der Leiter unseres Polizeireviers, Hauptkommissar Gerd Volland, im

Gemeinderat geben: Der bundesweite Trend mit steigenden Einbruchszahlen zeigt sich in Bad Schönborn nicht. Er hat

mit seinem Team ein so enges Netz an Überwachung und Kontrolle gestrickt, dass Diebesbanden, trotz unserer Nähe

zu zwei Autobahnen, derzeit hier selten zuschlagen. Vollands Vorgehen wird landesweit als Modell vermittelt und wir

können auch hier nur Danke sagen, über die gute Arbeit in unserem Revier in Langenbrücken.

Für mich erfreulich und beruhigend war es, dass ich nach meinem Kurzurlaub in dem Eichelhähernest vor meinem

Rathausfenster vier Küken zählen konnte, die die Kälte und die Hitze vor und nach Pfingsten gut überstanden haben.

Bisher sind sie auch sehr ruhig und stören nicht, wenn ich mein Vorwort schreibe.

Ich wünsche auch Ihnen erfreuliche und beruhigende Erlebnisse in den nächsten Tagen.

Mit herzlichen Grüßen aus dem Rathaus

Ihr

Klaus Detlev Huge
Bürgermeister